Energiestrategie 2050 und Windenergie

Windkraft ist keine umweltfreundliche Energiequelle, um den Energiebedarf der Schweiz zu decken. Mit einem Ausbau in der Grössenordnung von 1000 Grosswindkraftanlagen will der Bund weniger als 2% des Schweizer Energiebedarfs decken.

Am meisten Energie wird durch fossile Brennstoffe erzeugt. Windkraft kann die fossilen Brennstoffe auch langfristig nicht ersetzen.

Deutschland hat nun über 29‘000 Windkraftanlagen gebaut, welche bei voller Leistung theoretisch insgesamt zwei Drittel des gesamten Bedarfs Deutschlands an Strom decken könnten. Bläst aber in Deutschland kein Wind, erzeugen die Anlagen auch keinen Strom. Dafür müssen Kohlekraftwerke hochgefahren werden, welche Milliarden Tonnen CO2 produzieren. Im Durchschnitt haben Windkraftanlagen nur eine Effizienz von 14%. Hat es zu viel Wind, muss der Strom gegen Negativpreise ins Ausland verkauft werden. Die Erfahrungen aus Deutschland zeigen deutlich: Windkraft leistet keinen nennenswerten Beitrag an der erwünschten Energiewende. Die Bundessubventionen (KEV) sind daher nicht optimal eingesetzt. Investitionen in Energieeffizienz, Speicher-technologien und Sonnenenergie sind die Zukunft.